wie SpOn berichtet, überlegen Mitglieder des Europaparlaments vornheran ein gewisser Herr Lamassoure (nennen wir ihn Herrn L., das lässt sich leichter schreiben und ist nicht beleidigend oder verleubnend  verleumnend gemeint), eine Steuer/Abgabe/WasAuchImmer auf E-Mails und SMS zu einzuführen..:

Dass die Preise, die Herr L. nennt, mit 1,5 ct pro SMS und 0,000 01 ( in Worten "Null komma null null null null eins"oder einfach "ein zehnzausendstel") Cent pro E-Mail nahezu verschwindend klein sind, kann man als grund dafür werten oder einfach nur albern finden.

Ich, der vielleicht zehn E-Mails im Monat schreibt hätte also monatlich 1/1000 Euro zu zahlen. Alternativ könnte ich natürlich auch 83,3… Jahre (bei konstanten 10 E-Mails pro Monat) warten, bis ich einen Cent zusammenhätte und den überweisen… bis dahin wäre ich alt und grau und (wenn sie an diesem Tag eingeführt würde) 99 Jahre, 6 Monate und 27 Tage alt…

Aber Ernst Spaß beiseite: Herr L. argumentiert doch im Ernst ,es "würde jeder verstehen, dass das Geld, mit dem die EU finanziert wird, aus den Vorteilen gewonnen wird, die die EU mit sich bringt."

Also, erst einmal, Herr Lamassoure, das sollte ma, gerade als Europaabgeordneter wissen: Die E-Mail verdanken wir nicht der EU, sondern einem gewissen Herrn Ray Tomlinson. Schließlich können wir E-Mails und SMS nicht nur Innerhalb von Europa verschicken. Viel wissenswertes finden sie auch an dieser Stelle in der Wikipedia.
Wollte Herr L. übrigens richtig Geld in die Europakasse bringen, könnte er sich auch eine Besteuerung von Instant Messages/Message Sessions überlegen. Da könnte er viel mehr holen.

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