April 2006


Heute steht in der Welt am Sonntag ein Artikel über Computerspiele, der, wie ich finde, im Vergleich zu vielen anderen, neutral ist und beide Seiten beleuchtet.

Es ist schon einige Zeit her, dass ich aufgehört habe, Briefmarken zu sammeln, aber diese Aktion von worth1000.com könnte mich dazu bringen, wieder damit anzufangen…

(via riesenmaschine.de )

Vor nicht allzu langer Zeit führte Yahoo! einen Rechtsstreit gegen Google, in dem es um Verletzungen eines Patents von Overture, Yahoos Tochtergesellschaft, die für die themenbasierten Anzeigen zuständig ist, ging.

Das viel mir nur spontan so ein. Der langen Rede kurzer Sinn; worauf ich hinaus will, sind diese beiden Artikel von golem.de.

Schaut euch die Seite erst einmal ganz genau an bevor ihr weiterlest… na, was fällt auf? Nein? hmm… dann vielleicht noch mal dieses Bild

Der Inhalt der Artikels ist nicht das wirklich interessante, bzw. nicht das, was ich sagen will, da kein Einzelfall, sondern wirklich interessant ist erst die – auf das Thema bezogene (?) – Anzeige.

Ich frage mich: Warum bringt Golem eine Anzeige für eine Firma, in einem Artikel, in dem negatives über die Firma berichtet wird?

Ist es, um vom Artikel abzulenken? Um den Eindruck zu erwecken: "Hey, schau mal, die sind doch gar nich so böse!"? Oder gar das Gegenteil: "Die klauen Patente und machen hier einen auf liebe Leute!"? Oder vielleicht ist es auch einfach nur ein Automatisiertes Verfahren bei Golem zum Zuordnen von Werbung nach Schlüsselwörtern?

Über Ostern war ich in Polen, genauer gesagt in Lubon, in der Nähe von Posen.

Am Ostermontag sind wir im Polnischen Gangster-Stil (schwarze Skoda-Limousine mit lauter Heavy-Metal-Musik in Europas größtes Kino.

Darin gibt es nicht nur 22 Kinos mit bis zu 750 Sitzplätzen, sondern auch Restaurants, Cafés, ein Billardsalon und ein Schießstand (!).

Zum Film (meist Englisch mit Polnischen Untertiteln) gibt es einen Haufen Nachos mit 1l Cola im Menü…ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.

Eigentlich wollte ich ja nur ein Ticket nach Hannover Hbf kaufen.  Dummerweise war es kurz vor Ostern und also nur zwei Schalter besetzt:

Am ersten Schalter wurde wild herumtelefonier; Am zweiten wurde offensichtlich eine größere Reise geplant, jedenfalls lagen auf dem Tisch Haufen von Papier; also warten….lange warten…der Minutenzeiger rückt allmählich gefährlich Richtung Abfahrt…schließlich rennen wir zum Fahrkartenautomaten um erstmal ein Ticket richtung Bielefeld zu kaufen, müssen aber feststellen, dass der Automat keine zwei-Euro-Stücke annimmt…SCHEI?E!

Also: hochgerannt, in den Zug, Kopfhörer in die Ohren, Augen zu und durch!

Zum Glück kam kein Kontrolleur, in Bielefeld irgendeinem Bahnhof hab ich dann das Ticket nach Hannover gekauft…puh!

Die letzten Tage standen bei mir voll und ganz im Zeichen des bekannten Mafiafilms:

Am Freitag spiele ich das erste Mal das Spiel; von Samstag auf Sonntag sehe ich mir mit meinen Freunden alle drei Teile des Films an. Gestern Lese ich eine mehr oder weniger dazu passende Meldung bei riesenmaschine.de, und heute macht mich Nolo darauf aufmerksam, dass in der Stadt Corleone (aus der der Don Vito Corleone kommt und daher seinen Namen trägt) der letzte große Don verhaftet wurde…

Also gleich am Anfang: Open Source is ne ganz feine Sache. Sie hilft, die Bedürfnisse von Programmierenden Individualisten, oder solchen, die einfach das ein oder andere an ihrem Lieblingsprogramm vermissen, einfach (oder "einfach" – je nachdem) selbst zu erstellen. Außerdem lässt das Prinzip des Open Source (so weit ich weiß von Netscape "erfunden" und erstmals in Netscape Version x.y eingesetzt und Später in Mozilla / M Firefox weitergeführt) hinter die Benutzeroberfläche schauen, sehen, wie die Dinge funktioniere. Open Source ist die Plexiglasscheibe am Gehäuse der Programme (Oops – da kommt der Freak raus o.O).

Ob der Schritt der US-Regierung, so die Netzeitung in deren Bericht es heißt es:


21-03-0607:55 (Netzeitung.de) " In der Hoffnung, beschlagnahmte Dokumente schneller übersetzt zu bekommen, macht sich die Bush-Administration das «Open Source»-Prinzip zu Nutze. Dabei ist sie auf die Hilfe arabischer User angewiesen.Vergangenen Donnerstag begann die US-Regierung, beschlagnahmte Dokumente der früheren irakischen Regierung im Internet zu veröffentlichen. Sie spekuliert darauf, dass patriotische US-Bürger arabischer Herkunft willens und in der Lage sind, die Dokumente ins Englische zu übersetzen."


Anzumerken wäre wohl noch, dass es sich hierbei laut Netzeitung um Millionen Akten handelt. Dennoch finde ich die Frage durchaus berechtigt, mit der Moulitsas Zúniga zitiert wird:


s.o."Warum hat unsere Regierung nicht ausreichend Übersetzer für den Job?"


Ohne jetzt große Zeitungen anlocken, Abmahnungen riskieren oder Anti-Amerikanismus vorgeworfen bekommen zu wollen, könnte ich mir auch vorstellen, dass es sich hierbei durchaus auch um Propaganda handeln könnte (man beachte den Conjuctivus potentialis!).Wäre ich des Arabischen mächtig oder kannte kännte könnte kennte täte ich jemanden kennen, der Arabisch kann, lüde ich mir bzw. ihm mal den ein oder anderen Auszug herunter, aber es findet sich bestimmt demnächst ein Paar, hoffentlich mehrere, Übersetzungen derselben Auszüge (Brin und Page machens bestimmt wieder möglich; sobald ich welche finde, werde ich euch wieder posten).

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